Neue Förderung für E-Fuels mit Wasserstoff
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) startet eine neue Förderinitiative zur Entwicklung klimafreundlicher synthetischer Kraftstoffe. Für die Jahre 2027 bis 2030 stehen insgesamt 212,5 Millionen Euro zur Verfügung. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch Wasserstoff.
Bei der Herstellung vieler E-Fuels wird Wasserstoff mit Kohlenstoff beziehungsweise CO₂ zu synthetischen Kraftstoffen weiterverarbeitet. Damit können wasserstoffbasierte Energieträger insbesondere für Anwendungen interessant werden, bei denen eine direkte Elektrifizierung schwierig ist. Dazu zählen beispielsweise der Flug- und Schiffsverkehr.
Die Förderung setzt entlang der gesamten Herstellungskette an. Neben neuen und effizienteren Produktionsverfahren geht es unter anderem um die klimafreundliche Bereitstellung der benötigten Ausgangsstoffe.
Beim Kohlenstoff stehen beispielsweise Direct Air Capture (DAC) sowie die Nutzung von CO₂ aus Industrieprozessen mittels Carbon Capture and Utilization (CCU) im Fokus. Ziel ist es, die Herstellung von E-Fuels effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten und Technologien in Richtung industrieller Anwendung weiterzuentwickeln.
Angesprochen sind insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, die gemeinsam mit Forschungseinrichtungen entsprechende Ansätze entwickeln. Projektskizzen können bis zum 30. November 2026 eingereicht werden.
Symbolbild: istock/Scharfsinn86